Natürliche Lebensmittel vs. Fertiggerichte

Fertiggerichte sind zwar häufig super lecker und vor allem bequem in der Zubereitung, beinhalten aber oft zu viele ungewollte Zusatzstoffe und versteckte Kohlehydratarten, die den Körper verwirren. Wir vom Institut für Nahrungsmittelunverträglichkeiten empfehlen daher trotz aller Bequemlichkeit naturbelassene Produkte zu sich zu nehmen.

Klingt im ersten Moment danach, als müsste man sich vegan ernähren, das bedeutet es aber überhaupt nicht.  Die Ernährung ist leicht umsetzbar, wenn man den Kniff einmal raushat und für unser Magen-Darm-System viel leichter verdaulich. Was aber sind denn nun diese natürlichen Lebensmittel?

Anhand dieser Liste erkennst du „echte“ Lebensmittel:

  1. Pflanzen (Obst & Gemüse)
  2. Samen und Nüsse (nur in Maßen)
  3. Fleisch (möglichst hochwertig und dementsprechend nicht aus Massentierhaltung)
  4. Produkte aus vollwertigem Getreide (möglichst als Vollkorn)
  5. Vermeide Produkte, denen Zucker zugesetzt wurde
  6. Vermeide Produkte, denen Nährstoffe entzogen wurden (Bsp. fettarme Milch)
  7. Kaufe keine Produkte, die unverderblich sind
  8. Kaufe möglichst nah am Erzeuger (Wochenmarkt, Hofladen, Obst- und Gemüsekiste)
  9. Meide Kioske, Tankstellen, Spätshops & Co um Grundnahrungsmittel zu kaufen
  10. Mach einen Bogen um Fast-Food-Restaurants (es geht schnell du ist lecker, schadet auf Dauer aber Deinem Körper)

Es gibt einige grundlegende Lebensmittel, die nur in verarbeiteter Form existieren. Prominente Beispiele sind Brot, Käse, Joghurt oder Wurst. Diese kommen mit wenigen Verarbeitungsschritten und wenigen Zusätzen aus. Bei der Bewertung, ob ein Produkt gesund ist, entscheidet daher der Grad der Verarbeitung. Je mehr Verarbeitungsschritte ein Produkt hinter sich hat (und je mehr Zusätze es enthält), desto weniger hat es mit einem natürlichen Lebensmittel zu tun.

Und warum tun sie uns so gut?

  1. Wenn wir natürliche Lebensmitte essen fühlen wir uns allgemein besser. Das liegt daran, dass der Genussfaktor aufgrund des positiven Kocherlebnisses bei einer selbst zubereiteten Mahlzeit eindeutig größer ist und viel mehr Energie für den Tag liefert, als z.B. eine schnell aufgekochte Tütensuppe. Wir bekommen direkt Lust uns zu bewegen, da diese Ernähung unseren Bewegungsdrang fördert.
  2. Wir denken nicht mehr ständig über das Essen nach, indem wir uns mit Kalorienangaben etc. beschäftigen. Wer naturbelassene Lebensmittel isst, ernährt sich automatisch gesund. Sie machen uns keine Gesundheitsversprechen, die sie nicht einhalten können. Sie unterliegen keinen Trends. Sie enthalten keinen zugesetzten Zucker. Natürlichem Essen wurden keine Vitamine oder andere Nährstoffe entzogen, um es länger haltbar zu machen. Der Fett- und Kohlenhydratgehalt muss uns nicht interessieren.
  3. Wir können uns selber wieder trauen. Naturprodukte verstecken sich weder in schillernden Verpackungen mit schlauen Marketingsprüchen, die uns manipulieren sollen, noch macht es uns mithilfe bestimmter Inhaltsstoffe süchtig (Glutamat).
  4. Unsere Esskultur bessert sich. Dadurch, dass wir frische Zutaten selbst zubereiten wenden wir mehr Zeit auf und beschäftigen uns ganz anders mit unserem Essen. Somit können wir besser unterscheiden zwischen guter und schlechter Qualität bei Nahrungsmitteln.
  5. Die natürliche Lösung ist die Beste. Unser Stoffwechsel ist für natürliche Lebensmittel gemacht, wie unser jahrtausendelanges Bestehen zeigt. Wir müssen sie zwar nicht mehr selbst jagen und ernten, aber nur mit natürlichen Nahrungsmitteln können wir dauerhaft gesund bleiben. Unser Körper ist einfach nicht für Produkte gewappnet, die in großen Industriekesseln nach Lust und Laune zusammengemischt werden. Schnell können so Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie z.B. eine Lactoseintoleranz oder eine Fructoseintoleranz entstehen.

 

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