Fructoseintoleranz - kann behandelt werden!

 

Immer mehr Menschen bekommen nach einem H2 Test die Diagnose Fructoseintoleranz – und sind ratlos. Ein Leben lang sollen sie auf fruchtzuckerhaltige Speisen verzichten? Fruktose (Fruchtzucker) ist ein Einfachzucker, der im Darm resorbiert wird und anschließend in den Stoffwechsel eingeht. Bei der Fructoseintoleranz handelt es sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, bei der Fruktose, auch Fruchtzucker genannt, nur eingeschränkt bzw. gar nicht vertragen wird. Das liegt daran, dass der Fruchtzucker im Dünndarm nicht richtig in die Blutlaufbahn aufgenommen werden kann und damit in den Dickdarm gelangt, wo er von Bakterien zersetzt wird.

Bei der Fructoseintoleranz unterscheidet man zwischen einer erworbenen Fructoseintoleranz (auch intestinale Fructoseintoleranz genannt) und der sog. hereditären Fructoseintoleranz (HFI). Letztere ist bereits seit der Geburt vorhanden, während die erworbene FI-Form meist im Teenager- oder Erwachsenenalter auftritt. Nicht nur Obst und Gemüse enthalten Fruchtzucker, sondern auch zahlreiche andere Lebensmittel, wie Säfte, Bier, Honig und Süßigkeiten.

Wie sind die Symptome bei einer Fructoseintoleranz?

Blähungen und Durchfall sind die häufigsten aller Fructoseintoleranz-Symptome, die allerdings nur bei der Hälfte aller Betroffenen auftreten. Daneben können noch weitere Verdauungsbeschwerden in Erscheinung treten, wir zum Beispiel Bauchschmerzen, Völlegefühl, Bauchkrämpfe, laut hörbare Darmgeräusche, plötzlicher Stuhldrang, weicher Stuhl, Verstopfung oder Übelkeit.

Wie desensibilisiert das Institut die Fructoseintoleranz?

Im Institut für Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird über die Impuls-Therapie die Fructoseintoleranz auf der Basis eines Fragebogens diagnostiziert und nach einem Speicheltest (oraler Provokationtest mit einer Kleinstmenge an Fruchtzucker) wird der genaue Therapieplan festgelegt, der dann in der Regel 5-10 Tage zu Hause eingehalten werden muss. Fruchtzucker wird mit Fruchtzucker behandelt. Gleiches mit Gleichem – wie in der Homöopathie durch kleinste Mengen. Während der Therapie erfolgt eine Umcodierung, so dass der Körper Fruchtzucker beschwerdefrei verarbeiten kann. Nach der Behandlung sollte es wieder möglich sein fruchtzuckerhaltige Lebensmittel zu vertragen.

Es hat sich herausgestellt, dass bei den meisten Menschen, die an einer Fruchtzuckerunverträglichkeit leiden, der Haushaltszucker ebenfalls nicht richtig verarbeitet wird. Diese Unverträglichkeit lässt sich dann aber auf die gleiche Art und Weise wie bei dem Fruchtzucker korrigieren.* Benötigt werden mindestens zwei Speicheltests.

* Die selten vorkommende Hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) 1:130.000 kann über die Impuls-Therapie nicht behandelt werden.

Jetzt kostenlos testen, ob eine Fructoseintoleranz vorliegt 

Der Therapieverlauf auf einem Blick

Icon Selbsttest

1. Online-Selbsttest ausfüllen

Dieser Selbsttest dient der Vorabauswertung möglicher Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Icon Analyse

2. Analyse des Selbsttests

Auswertung des Online-Selbsttests: wir ermitteln, welche Nahrungsmittelunverträglichkeiten vermutet werden können.

Icon Speichelprovokationstest

3. Speichelprovokationstest

Im Institut werden über einen Speichelprovokationstest die individuellen Nahrungsmittelkurven ermittelt.

Icon Behandlung

4. Behandlungsphase

zu Hause wird die Desensibilisierung der Nahrungsmittel durchgeführt.